Friedensmarsch - Realschule Camper Höhe

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Friedensmarsch

Starke Beteiligung am Friedensmarsch der Stader Schulen
Blick in die Presse


17. März 2022, 13:14 Uhr

Ein Zeichen gegen den Ukrainekrieg
4.000 Stader Schüler demonstrieren für den Frieden
Autor: Stephanie Bargmann aus Stade


An dem Friedensmarsch nahmen zirka 4.000 Kinder und Jugendliche aus zehn weiterführenden Stader Schulen teil - Foto: sb - hochgeladen von Stephanie Bargmann


sb. Stade. "Wir wollen Frieden!" oder "Frieden für alle!" stand auf den zahlreichen Plakaten, die am Donnerstag Tausende Hände im Stader Bürgerpark in die Höhe hielten. Die Schülervertretung der Realschule Camper Höhe hatte zu einem großen Friedensmarsch aufgerufen, an dem insgesamt zehn weiterführende Schulen aus dem gesamten Stadtgebiet mit rund 4.000 Kindern und Jugendlichen teilnahmen.

 
Nach einer Schweigeminute für den Frieden bedankte sich Tim Evert, Schülersprecher des Athenaeums, für das großartige Zeichen für Frieden und Solidarität. Die Aktion habe einen schrecklichen Anlass, der Fassungslosigkeit und Wut auslöse, so Evert. Ähnliche Worte fand Kevin Postel, Schülersprecher der drei berufsbildenden Schulen in Stade. Stades Bürgermeister Sönke Hartlef betonte in seiner Ansprache, der derzeitige Krieg sei kein Krieg des russischen Volkes, sondern Putins Krieg, und rief zur Solidarität zu russischen Mitbürgern in der Region auf. "Krieg ist keine Lösung, denn im Krieg gibt es nur Verlierer", sagte er.

 
Wie er lobte auch Landrat Kai Seefried die Aktion der Schülerinnen und Schüler: "Es ist toll, dass wir gemeinsam solch ein Zeichen setzen." Jetzt sei es wichtig, dass die Flüchtlinge im Landkreis Stade einen sicheren Ort und Schutz finden. Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Lied mit der Zeile "Give peace a chance" ("Gib dem Frieden eine Chance").

Stader Schulen setzen ein Zeichen
Die Vorbereitungen zum Friedensmarsch am 17. März 2022


Donnerstag, 17.03.2022 , 14:23 Uhr
Tausende Stader Schüler bei Friedensdemo
Von Anping Richter
Laut Veranstalter zogen 4000 Teilnehmer am Donnerstag im Sternmarsch in den Bürgerpark, um für Frieden und Solidarität mit der Ukraine zu demonstrieren. Landrat Kai Seefried formuliert eine Bitte an die Kinder und Jugendlichen.


Aus allen Teilen der Stadt kamen die Schülerinnen und Schüler zusammen und versammelten sich im Bürgerpark in Stade. Foto: Martin Elsen


„Putin droht mit Atombomben, wenn die Nato der Ukraine hilft. Dann könnte der Dritte Weltkrieg ausbrechen“, sorgt sich Justus, Schüler der Klasse 6K2 des Vincent-Lübeck-Gymnasiums (VLG). Mit seinen Mitschülern Fabian und Linus hat er ein Schild gemalt, auf dem das Peace-Zeichen in Blau-Gelb und die Worte „Stoppt den Krieg“ zu lesen sind.

Sie gehören zur Schülerschaft der Weiterführenden Schulen, die am Vormittag zur Demo aus allen Ecken der Stadt in den Bürgerpark gezogen sind. Laut Schätzungen der Polizei waren es etwas weniger als die 4000 angemeldeten Schüler. Aber als die gemeinsame Kundgebung beginnt, ist vom Pavillon aus ein Meer von jungen Gesichtern, Schildern und Fahnen in den Farben der ukrainischen Landesflagge zu sehen.

Schüler bekunden Respekt vor dem Mut der Ukrainer

Romina, Yusuf und Taha von der Realschule Camper Höhe begrüßen die Demonstranten, mit denen auch Lehrerinnen und Lehrer gekommen sind, den Stader Bürgermeister Sönke Hartlef und Landrat Kai Seefried. Dann gelingt Romina etwas, das Lehrer oft nicht so gut schaffen: Tausende Schüler werden ganz still, als sie zu einer Schweigeminute für alle Menschen aufruft, die im Krieg leben müssen und nicht die Freiheit haben, zu demonstrieren.
Dann bricht Applaus aus, als Kreisschülersprecher Tim Evers ans Mikrofon tritt. Er spricht von Solidarität und dem Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit. Die Aggression gehe von der russischen Regierung aus, der Krieg sei ein Verstoß gegen das Völkerrecht. „Wir haben großen Respekt vor den mutigen Menschen, die sich dem in ihrem eigenen Land entgegenstellen“, sagt er.

Am Ende erklingt „Give Peace a Chance.“

Bürgermeister Sönke Hartlef sagt, dass dieser Krieg sich gegen ein Land in Europa richtet und deshalb gefühlt sehr nah ist. Er appelliert an die Stader, den Menschen aus der Ukraine, die flüchten müssen, weiterhin mit offenen Armen zu begegnen. Er appeliert aber auch daran, offen und tolerant gegenüber den Menschen russischer Herkunft zu bleiben, die in Stade leben und mit denen die Communita gut zusammenlebe: „Das ist nicht ihr Krieg, sondern Putins Krieg.“
Auch Landrat Kai Seefried dankt für die Hilfsbereitschaft, die die Menschen im Landkreis gegenüber den Flüchtlingen aus der Ukraine bisher gezeigt haben. Den Schülern kündigt er an, dass viele geflüchtete Kinder bald auch in ihren Schulen und ihren Klassen neben ihnen sitzen werden und bittet die Schüler und Schülerinnen um freundliche Aufnahme.

Nach einer Ansprache von Schülersprecher Kevin Postel, der zu Frieden und Solidarität aufruft, wird ein Lied angestimmt: „Give Peace a Chance.“ Es klingt ungeübt und etwas schräg. Aber als sich die Demo eine Dreiviertelstunde später auflöst, haben Tausende Schüler ein starkes Zeichen gesetzt.


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